17 Dinge, die man jetzt endlich auf dem leeren Campus machen kann

Blüten im Hintergrund das Hauptgebäude, Mensaseite
© Elena Langner

DISCLAIMER: In Zeiten einer welt­weiten Pan­demie darf die gute Laune nicht ver­loren gehen. Die fol­genden „Dinge“ sind nur am heu­tigen 1. April denkbar!

1. Grillen auf der Cam­pus­mitte! Ent­weder einen Grill mit­bringen oder ein Lager­feuer machen – und wenn man schon zündelt, kann man gleich mal in den Studios etwas auf­räumen.

2. Cam­pus­camping. Dir fällt zu Hause die Decke auf den Kopf? Kein Problem, schnapp dir ein Zelt und du bist rund um die Uhr an der fri­schen Luft und zeit­gleich in Qua­rantäne! Für Fort­ge­schrittene: eure eigene Bude könnt ihr par­allel unter­ver­mieten und dadurch Geld sparen!

Fischteich im Casinogarten
Fisch­teich im Casi­no­garten © Elena Langner

3. Baden gehen! Je nach Aufwand ent­weder gleich im Teich des Casinos oder in den Gräben vor Haus A – woher das Wasser kommt, ist deine Sache. Viel­leicht noch ein paar Fische ergänzen und es gibt gleich cam­pusweit Gewässer zum Angeln.

4. Die Nach­bar­schaft rund um die Uhr mit lauter Musik beschallen. Sie sollen sich schließlich nicht an die Stille auf dem Campus gewöhnen. Gern auch betrunken mit Karao­ke­ma­schine.

5. In die Pan­zer­halle ein­brechen. Ob in Halle 1, 2 oder 3 – überall gibt es inter­es­sante Dinge zu sehen. (Aber besonders in 3 😉 )

leerer Parkplatz der FHP
fast leerer Park­platz © Elena Langner

6. Mit dem Auto der FH;P fahren. Den E‑BMW der FH;P aus­führen und aus­pro­bieren, wie viele Men­sa­tassen hin­ein­passen. Alter­nativ den Cambus (Campus + Bus = Cambus) oder den kleinen Möppel aus­leihen – jetzt wo beide Schranken nicht mehr vor­handen sind, kann das freie Parken und Fahren beginnen.

7. Nackt rum­rennen. Wahl­weise kom­bi­nierbar mit einer Dusche mit dem Rasen­sprenger im Cam­pus­garten.

Blüten vor der grauen Campusmitten
graue Cam­pus­mitte © Elena Langner

8. Gue­rilla Gar­dening. Nach der Apo­ka­lypse über­nimmt die Natur eh wieder die Welt­herr­schaft. Hilf ihr auf die Sprünge und wir haben alle noch was von einem bunt blü­henden Campus.

9. Die Gebäude à la Christo und Jeanne-Claude mit rie­sigen Stoff­bahnen ein­hüllen. Du wolltest schon immer deine Profs mit einem rie­sigen Kunst­projekt beein­drucken? Mit diesen über­di­men­sio­nalen Schutz­hüllen sind coro­nafreie Lehr­räume garan­tiert – und dir 100 Credits sicher!

10. Workout Parcour über den Campus. Schnapp dir ein Nextbike für 30 Minuten Erwärmung, danach Hin­der­nislauf über die Mens­abänke mit Power-Crunches auf der Rutsche und Balan­ce­übung auf dem Schwe­be­balken. Stret­ching nicht ver­gessen!

Blick durch einen Zaun auf die Campusmitte
© Elena Langner

Und wenn man es doch schafft, in die Häuser rein­zu­kommen …

11. Pri­vates Heimkino im Hörsaal! (die Campus-Geister wissen wie). Als Emp­fehlung könnt ihr die Pilot­folge von „Blutige Anfänger“ gucken (eine Serie, die unter anderem im Hörsaal von Haus D gedreht wurde) und jedes mal einen Schnaps trinken, wenn ihr die FHP erkennt.

12. In allen Fluren singen! Um die Akustik zu testen. Und wenn man schon mal da ist – natürlich das Licht überall anlassen.

13. Überall auf dem Campus in Ruhe auf den Toi­letten sitzen. Nicht mehr nur auf den Geheimtipp-Toi­letten (die stellt euch Christian in der nächsten Semi­podcast-Folge vor).

14. Eine Skulptur mit den Tassen erstellen. Bei den Tas­sen­massen, die ohne Besitzer*in her­um­stehen, könnten das sogar mehrere werden. Kann Semi­kolon das für die Werk­schau als Idee für einen Aus­stel­lungs­ge­gen­stand pitchen? Ist auch nach­haltig, weil man ver­wendet ja Tassen, die schon so lange dreckig sind, dass sie nicht wie­der­ver­wendet werden können.

15. In der Mensa­küche kochen! Und das dann auch noch ohne den Abwasch zu machen. Oder sich selbst in der Geschirr­spül­anlage duschen.

16. Die Wen­del­treppe im Haus D so lange hoch und run­ter­laufen, bis einem schlecht wird. Nur stürzen sollte man nicht – da hilft einem nämlich keiner.

Haus 17, das Haus der Studierendenschaft
Haus 17 © Elena Langner

17. Home­office allein im Co-Working-Space. Your home (office) is where the pants aren’t. Im Zwei­felsfall gibt es aber dort auch Hemden und Blusen im Tausch­regal, falls du doch hoch­seriös am Online-Seminar teil­nehmen möchtest. Nur allein arbeiten musst du trotzdem!

Wenn wir euch zum Schmunzeln gebracht haben, haben wir alles richtig gemacht.

Bleibt gesund!
Eure Semi­kolon-Redaktion

© Bei­tragsbild: Elena Langner

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